Safran (Crocus Sativus) ist eine Krokusart dessen Hauptanbaugebiete im Iran und

im Mittelmeerraum liegen. Aus seinen Blüten wird das edelste und teuerste Gewürz

gewonnen.

Jede Blüte verfügt über einen

Griffel, welcher in 3 rote Narben

verzweigt. Diese Narben (auch

Safranfäden genannt) werden

als Gewürz verwendet.

Ende Juni bis Ende August werden

die Safranzwiebeln in den gedüngten Boden gesetzt. In jedes ausgehobene Loch

werden üblicherweise 3 bis 5 Zwiebeln mit einem durchschnittlichen Gewicht von 6

Gramm gelegt. Um die Zwiebeln im Winter ausreichend vor Kälte zu schützen,

beträgt die Tiefe der einzelnen Aushebungen meist 15 bis 20 cm.














Die Ernte findet zwischen Ende September und November statt. Dabei pflücken

Feldarbeiter in mühsamer Handarbeit die Blüten und zupfen aus ihnen einzeln die

Griffel heraus. Anschließend werden die Narben getrennt und getrocknet.

Aus ungefähr 170000 Blüten wird 1 kg getrockneter Safran gewonnen.

Nicht nur die mühsame und kost-

spielige Produktion sondern auch

seine vielseitigen Verwendungs-

möglichkeiten machen ihn zu einer

Kostbarkeit. Aufgrund seines

Unverwechselbaren Geschmacks

und Aromas wird Safran zum ver-

edeln von Speisen und Backwaren verwendet. Aber auch Getränke wie Tee und

Wein werden gerne damit verfeinert.

Seit Jahrhunderten wird Safran auch als Heilmittel geschätzt. So soll er

Depressionen lindern und über potenzsteigernde Eigenschaften verfügen.

Safranbäder wurden genommen um strapazierte oder geschädigte Haut zu heilen.
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Safran